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Borussia
Mönchengladbach U23
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VfL
Bochum U23
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Regionalliga West
2026/2027
- Freitag, 2. Oktober 2026, 19:30 Uhr
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Borussia
Mönchengladbach U23 - VfL
Bochum U23
(2:3) 2:3
Spielort: Grenzlandstadion,
Mönchengladbach
Zuschauer:
528
BMG:
Trippel
- Igboanugo, Lieder, Top Rasmussen (83. Muradian), Berko -
Koukkimäki, Vidic - Uwakhonye (90.+3 Ketola), Durna (46. Affo)
-
Karyagdi (71. Adozi), Töpgen
VfL:
Bußmann
- Bernsdorf, Volkmer, Turudija, Schneider - Holtkamp, Isbruch - Wagbe
(89. Gerth), Dittgen (81. Günes), Winkelmann (90.+5 van Eck) -
Pick (89. Matter)
Tore:
0:1 Isbruch (16., Rechtsschuss, Vorarbeit Wagbe),
0:2 Pick (23., Kopfball, Vorarbeit Schneider),
0:3 Winkelmann (28., Rechtsschuss, Vorarbeit Wagbe),
1:3 Uwakhonye (45.+1, Kopfball, Vorarbeit Berko),
2:3 Uwakhonye (45.+3, Rechtsschuss, Vorarbeit Berko).
Schiedsrichter: Lutz
Meyersieck (Erkelenz)
Gelb-Rote
Karte: Töpken (BMG, 61., wegen Meckerns)
Am
11. Spieltag der viertklassigen Regionalliga West musste die U23 des
VfL Bochum an diesem immer noch spätsommerlich warmen
Freitagabend
bei der U23 von Borussia Mönchengladbach antreten. Nach der
0:2-Heimniederlage gegen Schalkes U23 in der vergangenen Woche waren
die Bochumer wieder auf einen Abstiegsplatz abgerutscht,
während
die heutigen Gegner vom Niederrhein als starker Tabellendritter in
diese Partie gingen. Also eigentlich keine guten Voraussetzungen
für die Gäste aus dem Ruhrgebiet. Umso mehr musste
man sich
in den ersten 30 Minuten die Augen reiben, denn diese erste halbe
Stunde war wohl mit das beste, das ich seit der Neugründung
der
zweiten Mannschaft beim VfL Bochum gesehen habe. Die Gastgeber wurden
komplett auseinandergenommen, von einer wie entfesselt spielenden
Bochumer Mannschaft, die nach 28 Minuten schon mit 3:0 vorne lag und
anschließend sogar noch hätte nachlegen
können. Man
konnte nicht im geringsten erkennen, wer in diesem Duell
Aufstiegskandidat und wer Abstiegskandidat war.
Aber natürlich hat auch die U23 die
Klubidentität des
VfL Bochum schon komplett verinnerlicht. Das bedeutet z.B., dass man
nicht mit drei Toren Vorsprung in die Pause geht, weil das viel zu
langweilig wäre und Nerven schonen könnte. So war es
an
diesem Abend 45 Minuten lang die perfekte Halbzeit, bevor man in der
ersten Minute der Nachspielzeit völlig überraschend
noch das
Anschlusstor kassierte. Das Tor bekam ich gar nicht mit, weil ich wie
die VfL-Defensive bereits abgeschaltet hatte und im Pausenmodus war.
Dafür bekam ich aber umso mehr das mit, was kurz danach in der
dritten Minute der Nachspielzeit passierte, denn durch den
schönsten Treffer des Abends, eine traumhafte Volleyabnahme,
stand
es plötzlich nur noch 2:3 aus Gladbacher Sicht.
Die Leistung der Gäste aus Bochum in der zweiten
Hälfte war
aber mindestens genauso beeindruckend wie die in der ersten, nur, dass
dieses Mal statt furiosem Offensivfußball der knappe
Vorsprung
einfach nur sicher und souverän über die Zeit
verwaltet
wurde. Die große Aufholjagd der Borussen blieb auf jeden Fall
aus, was aber auch daran lag, dass man aber der 61. Minute auch noch in
Unterzahl agieren musste. Es war ein Platzverweis der Sorte
"völlig unnötig". Gladbachs Toptorjäger
Töpken
hatte nach einem Foul die Gelbe Karte gesehen, hörte aber
nicht
auf zu meckern und kassierte die zweite Gelbe direkt hinterher.


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