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VfB
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Hilden
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VfL Bochum
1848 U23
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Regionalliga West
2026/2027
- Samstag, 19. September 2026, 14:00 Uhr
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VfB
Hilden - VfL Bochum U23 (1:2) 2:4
Spielort: Stadion Am Bandsbusch,
Hilden
Zuschauer:
660
VfB:
Lenze
- Tolaj, Heinson (80. Ansumana), Altuntas, Sangl - Wagener, Deljkovic
(80. Goto) - Cissé (67. Nkamanyi), Weber - Feese, Ismailji
VfL:
Bußmann
- Bernsdorf, Volkmer, Turudija, Schneider - Holtkamp, Günes
(59.
Gezer) - Winkelmann (90.+1 Abdat), Dittgen (59. Gerth), Jashari (90.+1
van Eck) - Pick
Tore:
0:1 Holtkamp (19., Foulelfmeter, Vorarbeit Bernsdorf),
0:2 Dittgen (24., Kopfball, Vorarbeit Holtkamp),
1:2 Tolaj (27., Kopfball, Vorarbeit Sangl),
1:3 Pick (46., Rechtsschuss, Vorarbeit Jashari),
2:3 Cissé (52., Rechtsschuss, Vorarbeit Tolaj),
2:4 Winkelmann (Kopfball, Vorarbeit Turudija).
Schiedsrichter: Jens
Grage
(Bonn)
Für die U23 des VfL Bochum geht es in dieser
Regionalliga-Saison
erwartungsgemäß nur um den Klassenerhalt. Nach
schwachem
Start, mit nur einem Sieg aus den ersten acht Spielen, musste man an
diesem Samstagnachmittag bei Aufsteiger VfB Hilden antreten. Der VfB
aus der 55.000-Einwohner-Stadt, die ziemlich genau zwischen Wuppertal
und Düsseldorf liegt, war in der vergangenen Saison zum
allerersten Mal in der Vereinsgeschichte in die viertklassige
Regionalliga West aufgestiegen, als Meister der Oberliga Niederrhein.
Die eigentliche Heimat des Klubs, der Sportplatz an der
Hoffeldstraße, erfüllt in keinster Weise die
Auflagen
für den Profifußball. Deswegen ist man für
diese Saison
in das Städtische Stadion am Bandsbusch umgezogen, in das man
auch
zu Oberliga-Zeiten schon das eine oder andere Mal bei attraktiven
Gegnern mit vielen Gästefans ausgewichen war. Dort hatte ich
den VfB
Hilden auch in diesem Ground schon mal besucht, 2016 bei einem
Heimspiel gegen
Rot-Weiß Oberhausen im Niederrheinpokal.
In Ermangelung von Alternativen an diesem Tag, und, weil für
mich
am folgenden Tag eine wahrscheinlich anstrengende Tour mit dem
Deutschlandticket nach
Hannover auf dem Programm stehen sollte, entschied ich mich
für
den Besuch dieses Spiel der zweiten Mannschaft des VfL Bochum beim VfB
Hilden. Dazu fuhr ich an diesem Samstagmorgen erst mal mit dem RE
über Hagen bis nach Solingen, um von dort aus mit dem Bus kurz
hinüber nach Hilden zu fahren. Am Hagener Hauptbahnhof hatte
ich
direkt ein Deja-vu zu meiner letzten Tour nach Recklinghausen, denn am
Bahnsteig tummelten sich ein paar Hundert Fußballfans, dieses
Mal von Borussia
Mönchengladbach. Beim Blick auf die Endstation meines Zuges
befürchtete ich schon das Schlimmste, denn dort stand:
Krefeld.
Ich dachte nur: "Oh nein, nicht schon wieder eine
überfüllte
Fahrt! Und warum gibt es so viele Borussia-Fans im Raum Hagen?" Aber
schnell stellte ich fest, dass diese einen anderen Zug Richtung Aachen,
direkt am Nachbargleis, nehmen würden. Also ging es doch
entspannt
nach Hilden weiter.
Der VfB Hilden ging natürlich als kompletter Neuling als
Außenseiter in diese Regionalliga-Saison, und dafür
war der
Start absolut ok. Denn mit neun Punkten nach den ersten acht
Spielen stand man im unteren Mittelfeld und ging gegen den Vorletzten,
die U23 des VfL Bochum, als leichter Favorit ins Spiel. Heiko Butscher
hatte aktuell als Coach der Bochumer U23 auch keinen leichten Job, denn
er musste durch die großen Verletzungsprobleme bei den Profis
auch in diesem Spiel wieder viel improvisieren. Dadurch war an diesem
spätsommerlichen Nachmittag auch kein einziger Profi von
"oben"
dabei, und stattdessen musste er seinen Kader wiederum mit Spielern aus
der U19 auffüllen. Dafür sah es aber sehr gut aus und
am Ende
stand ein hochverdienter 4:2-Auswärtssieg beim VfB Hilden,
wodurch
die Zwote des VfL wieder mal den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz
schaffte.


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