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VfL Osnabrück Offiziell
2. Bundesliga 2026/2027 - Freitag, 28. August 2026, 18:30 Uhr
VfL Bochum - VfL Osnabrück (0:1) 0:1

Spielort:
Ruhrstadion, Bochum
Zuschauer: 25.498
BOC: Horn - Olsen (79. Karademir), Steinwender, Mets, Wittek - Pannewig, Meyer (60. Isbruch) - Miyoshi, Taz (60. Rasmussen), Holtmann (82. Ouro-Tagba) - Hofmann
OSN: Krumrey - Wiemann, J.Müller, Fabinski - Münst (65. Kyereh), Jacobsen, Wagner, Kammerbauer (65. Faber) - Badjie (65. Abu Hanna), Beck (89. Raimund) - Meißner (79. Riesselmann)
Tore:
0:1 Badjie (4., Rechtsschuss, Vorarbeit Münst).
Schiedsrichter: Felix Wagner (Glött)

Am dritten Spieltag der Saison 26/27 gab es für den VfL Bochum das dritte 0:1. Nach der 0:1-Auftaktniederlage zu Hause gegen Hertha BSC und dem 1:0-Auswärtssieg bei Eintracht Braunschweig gab es an diesem schwülwarmen Freitagabend also eine weitere 0:1-Heimniederlage, dieses Mal gegen den Aufsteiger VfL Osnabrück. Zum dritten Mal in Folge wurde ein Zweitligaspiel des VfL Bochum durch ein ganz frühes Tor entschieden und man hätte sich den Rest des Spiels eigentlich schenken können. So war es auch an diesem letzten Freitag im August 2026. Bereits in der vierten Minute gingen die Gäste aus Niedersachsen in Führung, nachdem sich die komplette rechte Abwehrseite der Gastgeber offenbar noch im Tiefschlaf befand. Osnabrücks Badjie jedenfalls stand plötzlich komplett frei und hatte keine Mühe, den Ball zum 0:1 ins Tor zu befördern.

Im dritten Zweitligaspiel der Saison schaffte es der VfL tatsächlich zum dritten Mal die Anfangsviertelstunde komplett zu verschlafen. Das ist auch eine "Qualität", die man erst mal erreichen muss. Zwar hatte der "richtige" VfL auch in der ersten Halbzeit durchaus seine Chancen, aber trotzdem fühlte sich das 0:1 nach den ersten 45 Minuten doch irgendwie noch eher glücklich an. Denn Osnabrücks Beck traf noch doppelt den Innenpfosten und erzielte ein paar Minuten später auch noch das zweite Osnabrücker Tor, das aber durch den VAR wegen Abseits glücklicherweise wieder einkassiert wurde.

In Hälfte zwei war es dann ein Einbahnstraßen-Spiel auf das Osnabrücker Tor, mit gefühlt 90% Ballbesitz für die Gastgeber. Aber irgendwie fehlte bei Bochum - wie schon in den ersten beiden Spielen - komplett die Durchschlagskraft. Trotz aller Bemühungen und Überlegenheit schaffte man es kaum einmal, sich wirklich gefährliche Chancen zu erarbeiten. Die größte Chance hatte Philipp Hofmann in der 86. Minute, als sein Kopfball im Strafraum nur die Latte traf.

Stimmungsmäßig war es schöner Flutlicht-Freitagabend beim vorletzten Heimspiel im alten Ruhrstadion. Der ausverkaufte Gästeblock zeigte sich natürlich gut gelaunt und fast durchgehend Pyrotechnik. Auch auf Heimseite war die Stimmung trotz der schlechten Leistung des eigenen Teams sehr gut. Thema bei beiden Fanszenen waren die Topzuschläge, die der VfL Bochum für dieses Spiel erhoben hatte. Selbst für die Blöcke ganz außen auf den Sitzplatztribünen hatte man mindestens 50 Euro für dieses Zweitligaspiel berappen müssen. Von Osnabrücker Seite gab es dazu ein Transparent ("Fußball muss bezahlbar sein") und auf Bochumer Seite flogen dazu viele (unechte) Euro-Scheine in dern Strafraum vor der Ostkurve.

 
 

Alle Duelle Bochum vs. Osnabrück:

70/71 (RL-AR) VfL - OS 3:1 (VfL-Tore: Walitza(2),Hartl)
10/11 (2.BL) VfL - OS 2:1 (Saglik,Jong)
19/20 (2.BL) VfL - OS 1:1 (Blum)
20/21 (2.BL) VfL - OS 0:0 (-)
26/27 (2.BL) VfL - OS 0:1 (-)

5 Spiele - 2 - 2 - 1 - 6:4 Tore